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Was ist Spielen für Kinder? – Neuer Evidence Brief zur Bedeutung der Kinderperspektive

  • 30. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) hat das Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) einen neuen Evidence Brief zur Bedeutung der Kinderperspektive aufs Spielen veröffentlicht.



Mit dem achten Evidence Brief widmen sich das MMI und die PHZH der Frage, was das Spielen für Kinder bedeutet. Was sagen Kinder selbst darüber? Wie erleben sie das Spiel? Damit fassen sie die Forschungsergebnisse des Projekts "Playfulness in der Frühen Kindheit" (finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds SNF) kurz und bündig zusammen und machen sie für die Praxis verfügbar. 


4 Erkenntnisse aus der Kinderperspektive

Spielen bedeutet für Kinder vor allem Freude und Freiheit

Sie beschreiben Spiel als etwas Lustiges, Selbstbestimmtes und oft Fantasievolles, das man einfach aus Lust am Spielen tut.


Spielen ist sozial

Für Kinder gehört dazu, mit anderen Kindern zusammen zu spielen und gemeinsam Geschichten zu erfinden.


Kinder wünschen sich mehr Spielzeit mit ihren Eltern

Kinder berichten deutlich häufiger als Eltern, dass sie sich mehr gemeinsames Spielen wünschen.


Playfulness stärkt Entwicklung

Kinder, die sich gut auf das Spiel einlassen können, erleben sich selbst als sozial kompetenter und besser akzeptiert.


Mit dem Evidence Brief wird klar: Wenn wir Kinder in ihrem Spiel bestärken und ganzheitlich übers Spielen fördern wollen, sollten wir ihre Sicht auf das Spiel vermehrt berücksichtigen. Kinder wissen sehr viel über ihr Spiel, es ist ihr unmittelbarer Alltag. Ihre Perspektive ist differenziert und bereichernd, da sie sich von der Sichtweise der Erwachsenen unterscheiden kann. Darüber hinaus liefert sie wertvolle Impulse – sowohl für die Begleitung von Entwicklungs- und Lernprozessen im Spiel als auch für die Förderung ihrer Playfulness.



Weiterführende Informationen


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