Schweizer Familienbarometer 2026: Was Familien in der Schweiz bewegt
- vor 5 Tagen
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Pro Familia Schweiz und Pax haben das «Schweizer Familienbarometer 2026 - Was Familien in der Schweiz bewegt» veröffentlicht. Die Haupterkenntnis: Geld bleibt Top-Thema. Krankenkassenprämien und steigende Preise beschäftigen Familien in der Schweiz am meisten.

Mit dem Schweizer Familienbarometer liefern Pro Familia Schweiz und Pax jährlich fundierte Einblicke in die Lebensrealität von Familien in der Schweiz und schaffen eine Datengrundlage für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Diskussionen.
Für die vierte Ausgabe hat das Beratungs- und Forschungsunternehmen Empiricon AG 2'036 Familien aus allen Regionen der Schweiz in einer repräsentativen Erhebung befragt. Die Untersuchung zeigt auf, was Familien bewegt, beleuchtet ihre Zufriedenheit und Perspektiven und bespricht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Themen Finanzen und Vorsorge. Die diesjährige Ausgabe behandelt zudem schwerpunktmässig den Umgang mit digitalen Medien und die Vermittlung von Finanzwissen. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte differenziert nach Sprachregion, Anzahl und Alter der Kinder, Familientyp und Haushaltseinkommen.
Die wichtigsten Erkenntnisse
Geld bleibt Top-Thema: Krankenkassenprämien und steigende Preise beschäftigen Familien in der Schweiz am meisten.
Die Zufriedenheit mit dem eigenen Familienleben ist hoch, die Erwartungen an die zukünftige Situation von Familien bleiben pessimistisch.
Familien wünschen sich bei der Medienerziehung vor allem Unterstützung durch Plattformbetreiber und Schulen.
Die meisten Eltern trauen sich zu, ihrem Nachwuchs den richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. Knapp die Hälfte möchte zusätzliche Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche.
Mütter und Väter stehen bei der Erziehung zu Finanzthemen ähnlich oft in der Verantwortung.
Erwartungen an die Familienpolitik
Familien in der Schweiz wollen, dass die Familienpolitik in erster Linie auf die Verbesserung ihrer finanziellen Situation fokussiert. Im Zentrum stehen die Reduktion der Krankenkassenprämien sowie die allgemeine finanzielle Unterstützung von Familien. Die Prioritätensetzung bleibt
damit über die Jahre hinweg konstant. Besonders Familien mit Kindern im Alter von 13 bis 24 Jahren sowie mit Kindern über 24 Jahren fordern mit 60% respektive 68% eine Fokussierung auf die Senkung der Krankenkassenkosten, während der Ruf nach einer Konzentration auf die allgemeine finanzielle Unterstützung bei Familien mit Kindern bis 12 Jahren besonders stark ausgeprägt ist.


