Ukraine: Fachwissen und Checklisten

In diesem Artikel finden Sie relevantes Fachwissen und Checklisten zum Thema geflüchtete Kinder aus der Ukraine. Der Beitrag wird laufend aktualisiert.

Ukraine, Flüchtlingskinder
Foto: melita / Adobe Stock

App parentu: Neu auf Ukrainisch und Russisch

Die Mehrheit der vertriebenen Menschen, die in der Schweiz Schutz suchen sind Frauen mit Kindern. Der Verein parentu hat deshalb alle Inahlte der App auf Ukrainisch und Russisch übersetzen lassen.

Die App parentu informiert neu in 15 Sprachen über folgende Themen: Aufwachsen, Bildung und Erziehung der Kinder zwischen 0 und 16 Jahren. Familien, die neu in der Schweiz sind finden hier praktische Unterstützung, wie z.B. Links zu lokalen Fachorganisationen und Angeboten. Das soll ihnen helfen, sich in der Schweiz zu orientieren.

 

Integration von geflüchteten Kindern in der Kita


Das Service-Portal Integration der Stiftung «Haus der kleinen Forscher» bietet viele Praxistipps, um pädagogische Fachkräfte bei der Integration geflüchteter Kinder in der Kita zu unterstützen. Hier finden sich Informationen und Videos wie man z.B. mit interkultureller Kompetenz Verständigung erleichtern kann, zur Sprachförderung, Traume, etc. Ausserdem gibt es zahlreiche Praxisbeispiele für den Alltag: 6 Tipps, die das Ankommen erleichtern, 10 Regeln für leicht verständlcihe Aushänge und Elternbriefe, u.a.

 

Merkblatt zum Umgang mit schutzbedürftigen Kindern aus Ukraine

Im Fokus stehen allgemeine Standards zum Kindesschutz sowie fachliche Informationen zum Aufnahmeverfahren und zur gesetzlichen Vertretung von schutzbedürftigen Kindern aus der Ukraine in der Schweiz. Das Merkblatt richtet sich an die Akteur:innen des Migrationsbereichs (SEM, BAZ, kantonale Asyl- und Migrationsbehörden, etc.), die Organe des zivilrechtlichen Kindesschutzes (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB, Beistandspersonen, Pflegekinderaufsicht) und weitere Stellen (Sozialhilfe, Schulen, medizinische/psychologische Dienste, etc.) und soll die Verständigung untereinander erleichtern.

 

Broschüre: Flucht und Trauma

Viele geflüchtete Kinder und Jugendliche haben in ihrem Herkunftsland und auf der Flucht belastende Dinge erlebt. Die Broschüre «Flucht und Trauma» beinhaltet konkrete Antworten und Hilfestellungen für Fach- und Betreuungspersonen in sozialpädagogischen Settings – z. B. Interventionsmöglichkeiten bei verschiedenen Auswirkungen von Trauma. Sie wurde von der Zürcher Arbeitsgruppe Kind und Trauma (ZAKT) in Zusammenarbeit mit INTEGRAS (Fachverband für Sozial- und Sonderpädagogik), CURAVIVA Schweiz (Verband Heime und Institutionen Schweiz) und PACH (Pflege- und Adoptivkinder Schweiz) erarbeitet.

 

Informationen von der «Referenzgruppe Migrantengesundheit»

Die «Referenzgruppe Migrantengesundheit» von pädiatrie schweiz hat Dokumente und Links zusammengestellt, welche die Kinderärzt:innen in der Betreuung von Migrant:innen unterstützen. Neben allgemeinen Informationen betreffend Migration finden sich auf ihrer Website spezifische Informationen für den Umgang von Flüchtlingskindern und- jugendlichen aus der Ukraine.