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Parlament: Rückschau auf die Frühjahrssession 2026

  • 23. März
  • 2 Min. Lesezeit

Vom 2. bis 20. März 2026 fand die Frühjahrssession der Eidgenössischen Räte statt. Der National- und der Ständerat berieten einige Geschäfte, die Bildung, Betreuung und Erziehung sowie die Gesundheit und Rechte von Kindern und ihren Familien betreffen. Darunter Vorstösse für Kinder- und Jugendpolitik, bessere Datengrundlagen zu den Kinderrechten und das Entlastungspaket 27.


Bundeshaus Südfassade in Bern im Frühling
Foto: Parlamentsdienste, Bern | parlament.ch

Neue Strategie für Kinder- und Jugendpolitik

Fünf gleichlautende Postulate, die vom Bundesrat einen Bericht zur Erarbeitung einer Nationalen Strategie für Kinder- und Jugendpolitik fordern, wurden vom Nationalrat überwiesen. Alliance Enfance wird diesen Prozess eng verfolgen und sich insbesondere für eine angemessene Berücksichtigung des Frühbereichs einsetzen.


Keine neuen Datengrundlagen zur Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz

Alliance Enfance hat sich gemeinsam mit Partnerorganisationen für die Motion 22.4505 Müller-Altermatt eingesetzt, die eine Verbesserung der Datenlage zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz forderte. Leider ist der Ständerat seiner vorberatenden Kommission gefolgt (vgl. News, 16.01.2026) und hat die Motion abgelehnt, womit diese definitiv abgeschrieben wird.


Vorgehen gegen Kinderpornografie im Netz und digitale Gewalt

Der Nationalrat überwies die Motion 24.4020 von Christine Bulliard-Marbach (Die Mitte/FR), wonach der Bundesrat eine gesetzliche Grundlage schaffen soll, um Hosting- und Cloud-Anbieter in der Schweiz dazu zu verpflichten, gegen pädokriminelle Inhalte ihrer Kunden vorzugehen bzw. die Strafverfolgungsbehörden dabei zu unterstützen. Auch das Postulat 25.3824 von Meret Schneider (Grüne/ZH) hat der Nationalrat überwiesen. Es beauftragt den Bundesrat, eine Anlaufstelle für Betroffene von digitaler Gewalt zu prüfen, wozu auch viele Kinder und Jugendliche gehören.


Entlastungspaket 27 - Budgetreduktionen abgewendet

Das Parlament hat die bundesrätlichen Kürzungsvorschläge im Rahmen des Entlastungspakets 27 für den Bundeshaushalt im Bereich der ausserschulischen Kinder- und Jugendförderung abgelehnt. Das Geschäft wurde in der Schlussabstimmung von beiden Räten gutgeheissen.



Neu eingereichte Vorstösse



Weiterführende Informationen

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