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Vernehmlassung zur Plattformregulierung: Fachleute fordern mehr Kinder- und Jugendschutz

  • Autorenbild: Alliance Enfance
    Alliance Enfance
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 18 Stunden

Derzeit läuft die Vernehmlassung zu einem neuen Gesetz über Kommuniktionasplattformen und Suchmaschinen. Mitglieder von Alliance Enfance, darunter Kinderschutz Schweiz und Pro Juventute, setzen sich für einen besseren Kinder- und Jugendschutz im Netz ein und fordern entsprechende Anpassungen der Vorlage.


Foto: Shutter Speed | Unsplash.com
Foto: Shutter Speed | Unsplash.com

Kinderschutz Schweiz weist in seiner Medienmitteilung insbesondere darauf hin, dass die Schweiz eine Art Hotspot für das Hosting von pädokriminellem Material ist. Da die Hälfte aller Jugendlichen in der Schweiz im Internet schon mit unerwünschten sexuellen Inhalten kontaktiert wurde, ist diesbezüglich Handlungsbedarf angesagt.


Der Vorentwurf zum Gesetz über Kommunikationsplattformen (KomPG) des Bundesrates geht Kinderschutz Schweiz zu wenig weit, denn dieser fokussiert auf grosse Kommunikationsplattformen, während kleinere Anbieter:innen unreguliert bleiben würden.


Auch Pro Juventute fordert eine wirksame Regulierung von Online-Plattformen. Dafür müssen drei Komponenten gegeben sein: Schutz, Transparenz und Verantwortung. So müssen Plattformen etwa kindersicher gestaltet sein, über Algorithmen und die Nutzung von Daten muss transparent informiert werden und Plattformen müssen Verantwortung tragen, das Risiko für die Gefährung von Kindern und Jugendlichen minimieren und Präventions- und Schutzmassnahmen ergreifen.


Die Vernehmlassung läuft noch bis 16. Februar 2026. Wollen Sie Stellung nehmen? Kinderschutz Schweiz (Fachgereich Politik und Public Affairs) gibt interessierten Organisationen gerne detaillierter Auskunft zur Vorlage und möglichen Stellungnahme.

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