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EKFF: Analyse und Empfehlungen zur institutionellen Kinderbetreuung

  • 8. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Im Auftrag der Eidgenösssischen Kommission für Familienfragen (EKFF) hat das Beratungs- und Forschungsbüro Ecoplan die öffentliche Steuerung und Finanzierung der institutionellen Kinderbetreuung in Schweizer Kantonen und europäischen Ländern analysiert. Daraus leitet Ecoplan 13 Empfehlungen ab, darunter insbesondere die Integration der vorschulischen Bildung und Betreuuung ins Bildungssystem.



Gemäss Analyse von Ecoplan in sechs Schweizer Kantonen und sieben europäischen Ländern, wirken sich verbindliche Standards, ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz oder eine im Bildungssystem integrierte Vorschule, verbunden mit öffentlichen Beiträgen, die sowohl die Eltern einkommensabhängig entlasten, als auch die Anbieter mit Betriebs- und Investitionsbeiträgen unterstützen, am besten für ein für alle zugängliches und qualitativ gutes Betreuungsangebot.


Aus Sicht von Alliance Enfance besonders interessant ist einerseits, dass sich die Qualität der Angebote verbessert, wenn öffentliche Beiträge an verbindliche Standards geknüpft sind. Ein Anliegen, für das sich der Verein seit seiner Gründung intensiv einsetzt - sei es rund um des neue Kinderbetreuungsgesetz (UKibeG) oder die Qualitätsentwicklung auf interkantonaler bzw. kantonaler Ebene.


Aus fachlicher Sicht ebenfalls erfreulich ist, dass die Analyse zum Schluss kommt, dass die Integration der institutionellen Kinderbetreuung in die Bildungsstrukturen nur konsequent wäre, wenn man die Ziele von guter Qualität, Bezahlbarkeit, Chancengerechttigkeit, Verfügbarkeit und Zugang verfolgt. Sowohl die genannten Ziele als auch die Integration der vorschulischen Bildung und Betreuung ins Bildungssystem unterstützt Alliance Enfance explizit - nicht zuletzt mit der von den Mitgliedern verabschiedeten Strategie 2026-2030. Diese setzt unter anderem folgendes Ziel:


"Es besteht eine breite Debatte um einen neuen Artikel in der Bundesverfassung, der den Bildungsauftrag von familien- und schulergänzenden Angeboten nachhaltig in der Schweizer Bildungs-, Sozial-, Familien- und Kulturpolitik verankert."

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