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Kindesschutz: Neue transdisziplinäre Qualitätsstandards

Am 21. August 2023 veröffentlichte die Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK) gemeinsam mit UNICEF Schweiz und Liechtenstein, Kinderschutz Schweiz und YOUVITA eine Broschüre zu transdisziplinären Qualitätsstandards im Kinderschutz für Fachpersonen, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern (HSLU) entwickelt wurde. Damit liegen dem fragmentierten Kindesschutz in der Schweiz erstmals einheitliche Qualitätsstandards vor.


Bild: Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK)

Die Qualitätsstandards entstanden in einem breiten partizipativen und transdisziplinären Prozess. Die Standards wurden von der Hochschule Luzern erarbeitet, die in einem mehrstufigen Prozess Wissenschaft, Praxis, Öffentlichkeit, Politik und Betroffenen die Möglichkeit gab, sich massgeblich zu beteiligen.


Entstanden sind zwanzig transdisziplinäre Qualitätsstandards für Fachpersonen, die sich in die drei Themenbereiche Partizipation, Orientierung am Kindeswohl sowie Fachlichkeit und Zusammenarbeit gliedern lassen.


Die Standards richten sich an Fachpersonen und Organisationen aus dem freiwilligen, öffentlich-rechtlichen, zivilrechtlichen und strafrechtlichen Kindesschutz, die direkt mit Kindern und Angehörigen arbeiten. Die Qualitätsstandards dienen dazu, das Handeln von Fachpersonen zu evaluieren und zu optimieren. Darüber hinaus legen sie eine Basis, auf der die Fachpersonen innerhalb ihrer Organisation und in regionalen Verbänden den Austausch über und die Weiterentwicklung von Qualität im Kindesschutz pflegen können.


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