Weltstillwoche: «Einstehen für das Stillen»

Vom 17. bis 24. September findet die Weltstillwoche statt. Mit dieser Woche möchten Organisationen wie der Schweizerische Hebammenverband auf die Bedeutung einer starken Unterstützungskette für das Stillen aufmerksam machen.

Zeichnung: Mann und Frau sitzen auf Rakete und Frau stillt ein Baby.
Quelle: Stillförderung Schweiz

Stillen braucht Zeit und Ruhe. Oft aber ist der Alltag hektisch. Damit sich Mütter Zeit für das Stillen nehmen können, brauchen sie Akteur:innen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, die sie dabei unterstützen. Eine kontinuierliche Unterstützung sorgt dafür, dass Mütter länger stillen. Dies hat eine positive Auswirkung auf die Entwicklung und die Gesundheit der Kinder und Mütter.


An vielen öffentlichen Orten gibt es heute keine geschützten Stillgelegenheiten für berufstätige Mütter. Obwohl seit 2014 Arbeitgebende gesetzlich verpflichtet sind, Mütter für das Stillen oder Abpumpen von Milch die erforderliche Zeit freizugeben, gibt es immer noch viele Ausnahmen. Deshalb fordern verschiedene Organisationen, dass alle Mütter das Recht auf bezahlte Stillpausen am Arbeitsplatz erhalten.


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